Bambus (Bambusa vulgaris)
Bambus gehört zu den am schnellsten wachsenden Landpflanzen – manche Arten können pro Tag bis zu einem Meter zulegen. Obwohl er umgangssprachlich oft als „Bambusbaum“ bezeichnet wird, handelt es sich botanisch um ein verholzendes Süßgras.
In Asien werden die jungen Sprossen traditionell sowohl als Nahrungsmittel als auch in der Pflanzenkunde genutzt. In Nahrungsergänzungsmitteln ist Bambusextrakt heute vor allem aufgrund seines Gehalts an pflanzlich gebundenem Silicium von Bedeutung.
Botanische Merkmale
- Botanischer Name: Bambusa vulgaris
- Familie: Poaceae (Süßgräser)
- Wuchsform: Mehrjährige, holzartige Gräser mit hohlen Halmen (Stängeln) und deutlichen Knoten (Nodien)
- Blätter: Schmal, lanzettlich, wechselständig
- Verbreitung: Ursprünglich aus tropischen und subtropischen Regionen Asiens, heute weltweit kultiviert
- Besonderheit: Manche Arten blühen nur in sehr langen Intervallen (30–120 Jahre)
Inhaltsstoffe der Pflanze
Bambussprossen enthalten u. a.:
- Pflanzlich gebundenes Silicium (z. B. in Form von Kieselsäurederivaten)
- Aminosäuren wie Arginin, Glutamin und Serin
- Polyphenole wie Ferulasäure
- Flavonoide
- Ballaststoffe
Hinweis:
Für Silicium bestehen derzeit keine von der EU zugelassenen Health Claims. Eine gesundheitsbezogene Bewerbung ist daher nicht zulässig.
Traditionelle Nutzung
Bambus wird in Asien seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel verwendet. In überlieferten Anwendungen galten die Sprossen auch als Quelle mineralischer Pflanzenbestandteile. In Europa wird Bambusextrakt hauptsächlich in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt.
Herkunft und Verarbeitung
Für hochwertige Extrakte werden junge Bambussprossen aus kontrolliertem Anbau – insbesondere in Indien und China – geerntet. Nach der Ernte erfolgt eine schonende Trocknung und Extraktion, um den natürlichen Gehalt an Silicium zu konzentrieren.
Anbau
Bambus gilt als nachhaltige Rohstoffquelle: Er wächst extrem schnell, bindet Kohlendioxid, benötigt wenig Pflanzenschutzmittel und kann mehrfach im Jahr geerntet werden. Viele Produzenten achten zudem auf ressourcenschonende Anbaumethoden und faire Lieferketten.
Forschung und Literatur
Die Forschung zu Bambus bezieht sich vor allem auf seinen Siliciumgehalt.
- Jugdaohsingh et al. (2004), Arch Dermatol Res – Untersuchungen zu Siliciumpräparaten im Rahmen dermatologischer Fragestellungen
- Seaborn & Nielsen (2002), J Trace Elem Exp Med – Diskussion zu Silicium im Zusammenhang mit Knochenstoffwechsel
- Carlisle (1980), Science – frühe Hinweise auf Silicium und Skelettentwicklung
Hinweis:
Diese Studien dienen der wissenschaftlichen Einordnung. Sie stellen keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Aussagen im Sinne der EU-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 dar.
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Pro Tagesdosis (2 Kapseln):
- 720 mg Bambussprossen-Extrakt (davon 540 mg Silicium)
- 200 mg Perlhirsesamen-Extrakt
- 100 mg Eichhase-Extrakt (davon 30 mg Polysaccharide)
Besonderheiten:
- Vegan
- Glutenfrei
- Lactosefrei
- Frei von künstlichen Farbstoffen
- Laut Gesetz ohne Konservierungsstoffe
Hinweis:
Dieses Produkt ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel. Die Angaben beruhen auf traditioneller Anwendung und wissenschaftlicher Literatur, nicht auf zugelassenen Health Claims.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist das Besondere an Silicium aus Bambus?
Es liegt in pflanzlich gebundener Form vor und ist Bestandteil der natürlichen Pflanzenmatrix.
Gibt es zugelassene Health Claims für Bambus oder Silicium?
Nein, derzeit existieren keine von der EU zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben für Bambus oder Silicium.
Ist Bambus in Nahrungsergänzungsmitteln sicher?
Bambussprossen gelten als traditionelles Lebensmittel. Qualitativ hochwertige Extrakte stammen aus kontrollierten Produktionsprozessen.
Wie wird Bambusextrakt eingenommen?
In Kapsel- oder Pulverform, üblicherweise mit Flüssigkeit zu einer Mahlzeit. Die empfohlene Tagesverzehrmenge sollte nicht überschritten werden.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information über pflanzliche Inhaltsstoffe und basiert auf wissenschaftlicher Literatur sowie traditioneller Überlieferung.
Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel. Sie sind nicht zur Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.
Transparenzhinweis
Die Produktnennungen in diesem Beitrag beziehen sich auf Erzeugnisse aus unserem eigenen Sortiment. Durch den Verkauf dieser Produkte
erzielen wir Einnahmen. Angaben gemäß § 5a UWG und § 3 HWG.
Die in diesem Beitrag verwendeten Pflanzenbilder sind Symbolabbildungen. Sie wurden mit Unterstützung von KI erstellt und dienen ausschließlich der Illustration. Abweichungen zur natürlichen Darstellung sind möglich.